Mit Ken Blöcker und Sandra Regge von der DLRG
Shownotes
Endlich Sommerferien! Wir wünschen euch eine fantastische Zeit im Land zwischen den Meeren. Damit der Badespaß an Nord- und Ostsee, an Seen und Flüssen sicher bleibt, engagieren sich jedes Jahr tausende Ehrenamtliche der DLRG in Schleswig-Holstein. Der Verband feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Sie retten Leben, leisten Erste Hilfe und sorgen dafür, dass wir den Sommer unbeschwert genießen können. In dieser Folge sind zwei Menschen zu Gast, die die DLRG aus ganz unterschiedlichen Perspektiven kennen: Ken Blöcker, Landesgeschäftsführer der DLRG Schleswig-Holstein aus Fahrdorf, und Rettungsschwimmerin Sandra Regge aus Glücksburg.
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00:00:00: Schleswig-Holstein ist ein Land voller Menschen, Macher und Persönlichkeiten.
00:00:06: Uns erzählen sie ihre Geschichte!
00:00:17: Endlich Sommerferien!
00:00:19: Wir wünschen euch ganz viel Spaß im Land zwischen den Meeren und heute sprechen wir mit denen, die dafür sorgen dass wir uns am Strand an den Seen oder Flüssen bei uns in Schleswig-Holstein sicher fühlen.
00:00:28: Meine Küstenköppe sind DLRG Landesgeschäftsführer Ken Blöcker aus Fahrdorf und Rettungsschwimmerin Sandra Regge aus Glücksburg.
00:00:36: Hundert Jahre DLRG Schleswig-Holstein.
00:00:38: Das bedeutet ganz viel Rettung, ganz viel Ehrendamt und deswegen auch ganz viel.
00:00:43: zusammen sind wir Schleswich-Holtstein.
00:00:45: Herzlich willkommen Ken Blöcker und Sandra Regge!
00:00:58: Heute sprechen wir nicht nur über die DLRG, sondern vor allem über die Menschen dahinter.
00:01:03: Ich freue mich sehr, dass Sie heute hier sind.
00:01:05: Sandra Regge, Rettungsschummerin der DLRGE Glücksburg und der Landesgeschäftsführer Ken Blöcker von der DRLG Schleswig-Holstein.
00:01:15: Ja, ich fange jetzt mal unhöflicherweise mit dem Mann an.
00:01:17: Alles gut!
00:01:19: Viele kennen dich ja auch noch aus der Politik.
00:01:22: Du hast gesagt Mensch genug Bahngang in der Politik, jetzt gehe ich mal anders bahnen.
00:01:27: Ich zur DLRG, dann ist natürlich Spaß.
00:01:29: Wie bist du denn zur DLG gekommen?
00:01:30: Wie kommt das denn?
00:01:32: Also erstmal selber war ich gar nicht aktiv in der Politik sondern ich war sozusagen immer hinter den Kulissen aktiv und habe in der ersten Periode von Johann Wadefuhr das Wahlkreisbüro gemacht Auch von Daniel Günther und Partnern Landtagsabgeordneten in der Zeit bin dann den vorpolitischen Raum gewechselt, hab die letzten zehn Jahre den Arbeitgeberverband an der Westküste.
00:01:53: Den Unternehmensverband unter Elbe-Westküse geleitet als Geschäftsführer.
00:01:58: Und nachdem man so zehn Jahre über Fachkräftemangel, Bürokratieabbau gesprochen hat war man irgendwann der Themenmühde ...
00:02:07: Ja?
00:02:08: Ich merkte somit jetzt Ende dreißig Anfang vierzig.
00:02:12: ich muss noch mal komplett andere Themen.
00:02:14: Ich brauche ein neues Futter für meinen Kopf, ich will mich noch mal komplett in ganz fast ganz anderes reinerarbeiten.
00:02:20: und so hat es mich zur DLRG vor anderthalb Jahren verschlagen.
00:02:24: Sagen wir mal stellvertretend für die DLRGs, herzlich willkommen
00:02:27: nochmal!
00:02:28: Danke, danke.
00:02:30: Wo kommst du eigentlich her?
00:02:32: Ich komme ursprünglich aus Schleswig, also dann im Land Schlesi-Holstein, zwei oder drei Mal umgezogen als Kind weil man Vater als Richter ein, zwei andere Stellen halt hatte.
00:02:43: Im Wattenbeek war ich im Kiel Altenholz und dann zuletzt in Schleswig.
00:02:48: da hab' ich dann Abi gemacht Grundwertdienst und dann ging's zum Studium nach Marburg Politikwissenschaft studiert.
00:02:56: Die erste Frage die mich da immer kalt erwischt hat ist wieso ich das studiere ob ich den guten Orientierungssinn habe?
00:03:01: Ich so wie so den Orientierungssinn?
00:03:03: ja weil der Spieler eh nur Taxi fahren wärst.
00:03:06: Das war so immer im Studium Werb studiert, Politikwissenschaften.
00:03:11: Gott sei Dank ist das alles ganz anders gelaufen?
00:03:14: Ich habe früh auch den Kontakt sozusagen in den einmal politischen Raum natürlich gesucht und natürlich auch in die vorpolitischen Raum.
00:03:21: Man hat auch einen Kopenhagen an Außenhandelskammern und ein paar andere Themen.
00:03:25: Und genau also ich bin ein Kind dieses Landes und möchte auch gar nicht woanders hin als sich mein erster Tätigkeit hatte im Deutschen Bundestag.
00:03:33: War auch ganz schnell klar Nicht immer schnell Gespräche führen, damit du ja wieder schnell zurückkommst.
00:03:38: So wollen
00:03:40: wir das hören!
00:03:41: Deswegen Küstenkorb genauso wie Sandra.
00:03:43: Sandra was machst Du denn außerhalb der Rettungskleidung wenn Du jetzt so privat bist?
00:03:47: Wo kommst Du her und wo willst Du hin?
00:03:48: Also ganz ursprünglich komme ich tatsächlich aus Bad Neuner-Ahrweiler.
00:03:53: durch die Bundeswehr ist die Familie öfter umgezogen.
00:03:56: dann sind wir irgendwann im Nordfriesland gelandet.
00:03:59: Dann hab ich meine Ausbildung in Husum gemacht als Augenarzthelferin.
00:04:03: Und dann hat's mich beruflich nach Flensburg verschlagen, zweitausend ... und ja, so sind die Kinder gekommen.
00:04:12: Ja?
00:04:13: –
00:04:13: Und dann kamen die Dialagee!
00:04:14: Gut, wie kam die Dialegee in deinem Leben?
00:04:16: Wie ist das passiert?
00:04:18: Ist die Dialgee dir begegnet?
00:04:20: Ja also, meine beiden Mädels waren Wettkampfschwimmerinnen im ganz normalen Schwimmpfein
00:04:25: Und
00:04:26: da war eine Zeit lang die Viertelhandtherme hier zu, dann sind Rettungsschwimmer zum Schwimmpfer eingekommen.
00:04:31: Dann gab es einen Austausch und als die Vörtelhandherme wieder aufgemacht hat, sind meine Mädels einmal zum Gegenchecken quasi zur der Allergie Glücksburg hergegangen mit Kampenschwimmen.
00:04:42: Es hat denen total gefallen, weil's einfach extremst viel gemeinschaftlich ist.
00:04:47: Mhm.
00:04:48: Ja so sind die geblieben.
00:04:50: Ich war schon Kampfrichter beim normalen Schumpfer ein.
00:04:53: Dann bot sich das an, das auch bei der DLHG zu machen.
00:04:56: Schwupp waren dann auch ... Trainer-Schwupp waren irgendwie auf einmal auf der Wache, weil die Kinder natürlich zack auf die Wache gezogen werden.
00:05:06: Ja, und so ein Name.
00:05:07: Das schickste halt seinen Lauf!
00:05:09: So kommt
00:05:10: man zum
00:05:11: Ehrenamt?
00:05:11: Und dann hoffentlich sagt der Geschäftsführer nicht so schnell wieder raus.
00:05:15: Genau.
00:05:16: Wie sie das sagt, Schub ist mein Träderin und Schub erreicht man alles.
00:05:21: Es ist natürlich auch immer ein ganzes Stück Arbeit, dass es auch alles erreicht hat, weil man diverse Qualifikationen erwerben muss bei uns in Eckernförde im Landeszentrum.
00:05:35: Da sind die Arme ganz weit offen, aber man muss auch ... Das wird einem nicht geschenkt.
00:05:42: Wie ist das als Landesgeschäftsführer?
00:05:44: Musste man dann zumindest Dross abzuholen?
00:05:47: oder was ist denn die Voraussetzung?
00:05:50: Also es stand nicht in der Stellenausschreibung.
00:05:53: Aber klar, als ich mich dafür entschieden habe, dass anzufangen in der ganzen Förde, hab ich gesagt okay, das Erste, was du machst, ich hatte ganz normal Gold in der Schule Und dann war ich jetzt auch letztes Jahr tatsächlich in der ersten Saison, hab' ich gesagt du musst halt auch ein Gefühl ... für die Arbeit bekommen da draußen.
00:06:18: Weil ich merke natürlich, wenn ich am Schreibtischitze und darüber gesprochen werde ... Es ist so schon schwer genug, die DLRG in ihren Strukturen alles zu verstehen, alle Bereiche.
00:06:29: Und wenn du dann eigentlich kein Gefühl hast wie es ist, da eigentlich am Strand irgendwie zu stehen, ähm... Ist das schwierig?
00:06:35: Deswegen hab' ich gesagt, pass auf!
00:06:36: Du gehst auf jeden Fall eine Woche mit an den Strand als ganz normaler Rettungsschwimmer als kleiner Gefreiter sag' ich mal.
00:06:42: Stark.
00:06:42: Der wirklich ... Ganz, ganz hinten sich anstellen musste.
00:06:46: und das war wirklich richtig, richtig gut für mich.
00:06:48: Und das hat mir viel gebracht, dass man alles mitzuerleben in der Gemeinschaftsunterkunft mit vielen fremden Menschen zu nächtigen gemeinsam dann zu frühstücken den ganzen Tag auf den unterschiedlichen Wachen zu verbringen.
00:07:03: Es hat mir persönlich super viel gebracht und es hat natürlich auch, das merke ich auch durchaus, mir Anerkennung im Ehrenamt gebracht Dass man gesehen hat, er
00:07:14: will auf
00:07:14: die Basis kennenlernen.
00:07:16: Kann ich dabei oder bist du einfach ... Die
00:07:19: Rettungsweitschaft, die da war, die kamen wie so viele hier in die Strände sichern nicht aus Schleswig-Holstein sondern die kam aus Hessen.
00:07:27: das heißt sie wussten natürlich gar nicht wer ich bin.
00:07:30: das habe ich dann erst am zweiten Tag halt gesagt und dann haben sie sich plötzlich sehr bemüht, dass sie mir ja sehr viel beibringt.
00:07:40: Sie haben mich aber super unterstützt und bin ich sehr dankbar über die Kameradschaft, die man so da erlebt.
00:07:47: Das ist glaube ich auch ganz wichtig, diese Kameradschaft, diese Zusammengehörigkeit von vielen Urlaubsregionen wo sich wirklich Menschen aus NRW und so weiter jedes Jahr um die Posten bewerben und sagen Ich bin auf jeden Fall wieder dabei weil ich diese Gemeinschaft schätze dieses Zusammensein.
00:08:01: Wie war das bei dir, wenn du dich an deinen ersten Tag auf dem Rettungsturm erinnerst?
00:08:06: War mega aufregend oder ...
00:08:08: Ja total.
00:08:09: Die Kinder sind das ja vorher schon wach gegangen.
00:08:11: Mein Mann, weil er einen Sportbutführerschein hat, hat auch immer schon ausgeholfen und dann ist man so reingerutscht als hey, du bist doch schon achtzehn!
00:08:19: Wir brauchen jemanden und mach mal!
00:08:22: Ich hatte keinen Plan von gar nix außer irgendwie.
00:08:25: ich muss die Leute koordinieren und verpflegen Hab tatsächlich da ganz viel Unterstützung durch die kleineren, die Jüngeren bekommen.
00:08:35: Die halt schon zwei, drei Jahre Erfahrung hatten und die haben ja einfach so die Basis beigebracht, die ich dann mit meinem Erwachsenen Dasein kombinieren konnte.
00:08:44: also ...
00:08:45: Lärt man was von den Jüngern macht?
00:08:46: Man lernt mal was von der Jüngerin!
00:08:47: Und das ist natürlich wirklich tatsächlich das Schöne, dass alle in alle Richtungen was voneinander lernen.
00:08:54: Nun ist ja diese Verantwortung keine Geringe.
00:08:56: Also man steht auf dem Turm und man weiß, wenn da irgendwas schiefgeht, dass man aber auch ganz schnell im Visier ... Auch der Presse, ne?
00:09:02: Ist klar!
00:09:02: Dann wird gesagt, Mensch, hat da keiner aufgepasst?
00:09:04: oder haben sie das nicht früh genug gesehen?
00:09:06: War das schon zu der Zeit so ein Gefühl bei dir, wenn man den ersten Wachturmen sozusagen besetzt, die man ...
00:09:13: Ja... Absolut.
00:09:14: Und deswegen war das für mich auch relativ schnell klar, mich einfach hier so hinstellen weil ich bin über achtzehn und mach das mal... Das ist nicht meins.
00:09:24: also es ist grundsätzlich nicht meines.
00:09:27: von daher habe ich relativ zügig denn die Ausbildung zum Wasserretter gemacht.
00:09:31: da gehörten ein bisschen was dazu erste Hilfe und Sanitätshelfer.
00:09:36: funken muss man können.
00:09:37: natürlich muss man Ahnung vom Gewässer haben.
00:09:40: Und dann kam die Führungslehre hinterher und dann habe ich meinen Wachführer gemacht.
00:09:46: Erzähl
00:09:47: mal, Führunglehre was ist das?
00:09:48: Führingslehre ist tatsächlich so ein bisschen die Strukturen wie man es überall
00:09:52: im Grunde genommen
00:09:53: hat auch auf der Arbeit dass man weiß wie ... welche verschiedenen Charaktere hab ich, wie muss ich die nehmen?
00:10:01: Wie kann ich wen in die richtige Richtung führen.
00:10:04: Was ist auch mein Stil?
00:10:05: Also bin nicht mehr so der sagt, ich bin tiefenentspannt und das läuft schon alles oder bin ich mehr so, der sagt so hey hier geht's jetzt längst.
00:10:14: Oder bin ich so?
00:10:15: das Mitteldinge also dass man wirklich für sich und den Leuten ein Gefühl bekommt und weiß in welche Richtung muss ich dir Leute dann
00:10:21: aufführen.
00:10:23: Das heißt also Viele machen dann so ihren Job und andere machen sozusagen die Führung der jeweiligen Gruppe.
00:10:32: Man lernt im Grunde genommen, um die Gruppe zu führen.
00:10:35: Wie man als Geschäftsführer ja auch lernt durch das Seminare oder auch durch die Lebenserfahrungen.
00:10:40: einfach wie führe ich mein Team?
00:10:42: Wie will ich es auch führen?
00:10:44: Und dann auch die entsprechenden Entscheidungen vor Ort zu treffen, wenn dann nämlich nur so acht Gefreite wie ich da auftauchen.
00:10:50: Die hat man natürlich nicht, weil man unterschiedliche Bereiche braucht.
00:10:54: aber brauchst du natürlich auch jemanden der entscheidet wir gehen jetzt weitere Schritte an oder wir müssen den Turm noch besetzen oder pass auf jetzt die Flagge hissen dass Strömung aufkommt oder dergleichen.
00:11:08: Wir reden darüber, dass das Ehrenamt so unheimlich wichtig ist für die DLRG.
00:11:12: Und du bist ja Geschäftsführer und wenn ihr viele sagen, wir kriegen euch kein Geld dafür, warum brauchen die Geschäfts-Führer?
00:11:18: Wo kommt denn das Geld her für die DRLG eigentlich hin?
00:11:21: Ja also das meiste Geld natürlich um uns zu finanzieren, kommt auch Spenden tatsächlich.
00:11:27: Wir finanziert uns zum großen Teil durch Spenden auch vom Bundesverband und der große Spenden-Mailings sozusagen aufsetzt, wo wir dann auch als Landesverbände profitieren.
00:11:39: In der Vergangenheit haben das die Landesverbinde sehr viel mehr einzeln gemacht.
00:11:43: Da sind wir natürlich immer noch unterwegs und gucken aber spenden ist das eine Thema?
00:11:48: Und wir kriegen auch teilweise Gelder aus dem Innenministerium was zuständig ist für uns wenn es um das Thema Ausbildung anbelangt, dass wir sozusagen ausbilden können Und das ist ein zweites Standbein von uns.
00:12:04: Damit können wir auch einzelne Projekte zusätzlich auf die Beine stellen, wie zum Beispiel ein Schwimmmobil, was wir nur mit Unterstützung des Landesschleswig-Holstein durchführen können.
00:12:17: Ein umgebauter Camper, der zwei Bundesfreiwillige ... von zwei Bundesfreie Liegen betrieben wird und mit denen wir dann Schulprojekte unterstützen.
00:12:27: Damit wir dort mehr Schwimmunterricht oder ... Schwimm-Unterrichten jetzt nicht in der Schule, aber im vorschulischen Raum halt unterstützen können.
00:12:39: Mit Ehrenämtern muss man ja auch anders umgehen, als mit Angestellten.
00:12:43: Ich weiß nicht ... Sind die sensibler und schneller weg?
00:12:46: Oder sind die so mal robuste und sagen, gut, jetzt hab ich mein anderer Unser gekriegt, ich hau' nicht gleich in den Sack oder gehe gleich zur nächsten Firma!
00:12:54: Wie ist das, wie hast du das
00:12:56: erlebt?!
00:12:56: Ja, es ist eine ganz gute und berechtigte Frage, weil das hat natürlich meinen ganzen Beruf legen, aber ob auch's lange geprägt sei es in der Politik habe ich mit Ehrenamt zusammengearbeitet, als auch im Unternehmensverband mit Ehrenden zusammengearbeitet.
00:13:07: und jetzt bei der DLRG ist wirklich dieses gelebte Ehrenamt etwas, was ich so noch ... Alle sind nach allem Bereich, die ich sagte.
00:13:17: Auch ehrenamtlich unterwegs.
00:13:18: Aber in welcher Intensität das bei der DLRG stattfindet, ist unfassbar.
00:13:25: Man fragt sich bei so vielen Charakteren im Landesverband auch die haben einen normalen Job?
00:13:30: Auch die haben eine Familie und wo haben die eigentlich immer noch diese ganzen Stunden her, die sie schaffen?
00:13:37: Am Ende des Tages wie als Hauptamt.
00:13:39: Wir sind so ungefähr insgesamt zwanzig hauptamtliche Mitarbeiter, wovon wir zehn in der Verwaltung haben und zehn noch im Gästehaus, was wir betreiben, sind Dienstleister für das Ehrenamt.
00:13:49: Das heißt solange der Ton stimmt werde ich mich niemals sozusagen den ehrenamtlichen irgendwie anrautzen.
00:13:57: Das ist mein Arbeitgeber.
00:14:00: Und deswegen
00:14:00: ... Spannende Perspektive.
00:14:02: Für mich jetzt auch noch mal das so zu hören, weil ja ... Entschuldige, ich wollte die nicht mehr brechen.
00:14:05: Aber du bist Dienstleister für die Ehrenamtlichen?
00:14:08: Absolut!
00:14:08: Das sind nur durch die Ehrendammtler Gipste-DLRG und natürlich sind wir auch so strukturiert wie es in einer großen Organisation mit thirty six Tausend Mitgliedern halt der Fall ist, den Schleswig-Holstein.
00:14:21: Natürlich haben wir ein Präsidium, wir haben einen Vorstand.
00:14:23: Ich arbeite natürlich nicht mit allen thirty six tausenden Mitgliedernen eng zusammen Aber natürlich entsprechend mit den Vertretern, die dann in entsprechenden Gremien geschickt werden.
00:14:36: Sehr sehr spannend.
00:14:37: Sandra, dein erster wirklicher Einsatz ... Den kannst du dir bestimmt noch erinnern.
00:14:42: Also nicht erst der Tag auf dem Turm, sondern wirklich der Rettungseinsatz?
00:14:46: Was war das für ein Fall, wenn du dich jetzt zurückgeinnerst?
00:14:51: Vor zwei Jahren hatten wir den Fall in Hollnes tatsächlich mit einer Crew von uns auch die einen älteren Herrn aus dem Wasser gezogen haben, der Kreislaufbaustelle schon im Wasser hatte.
00:15:03: Und den wir auch nicht wieder zurückbekommen haben.
00:15:07: Das ist dann natürlich die Herausforderung ... Bei uns haben wir teilweise dreizehn- und vierzehnjährige, die schon als Praktikanten mit auf der Wache sind.
00:15:15: Die werden dann zur Seite ... Also, die sind nicht aktiv an einem Fall dabei, aber sie bekommst ja oft die Entfernung mit.
00:15:23: die dann danach alle gut zu betreuen.
00:15:26: Und da gibt's ja ... die Hilfe, dass man sich Gesprächspartner über den Landesverband oder auch über die Rettungsleitstelle hier nachdem ... sich holt und einmal den Fall nachbesprechen
00:15:37: kann?
00:15:37: Also das war schon ... Die logische
00:15:38: Unterstützung!
00:15:39: Genau, das war sehr einprägsam.
00:15:42: Das ist natürlich auch harte Tobakrat für so junge Seelen, das dann so zu sehen, dass der Mensch wirklich verstirbt.
00:15:47: Wir haben es ja auch ständig bei uns in den Nachrichten, Und man sich immer wieder fragt, wie kann das sein?
00:15:56: Ich glaube, dass ist genau das Problem.
00:15:58: Dass die Leute einfach zu viel zutrauen.
00:16:02: Alleine morgens an den Strand gehen und denken, die Nordsee ist eine Badewanne, da gehe ich mal so ein bisschen planchen.
00:16:08: Und ich weiß, ich kenn auch einige Rettungsschimmer, die darüber auch manchmal sehr sauer werden.
00:16:12: Weil sie eben sagen wir werden immer ausgelacht.
00:16:15: wenn wir dann eben sagen lasst das mal kommt mal raus oder die Fahne kannst nicht gucken.
00:16:20: Und dann heißt es immer auch ganz schnell, was willst du mir denn sagen?
00:16:22: Ich schwimm schon seit dreißig Jahren im Schwimmverein Dortmund in der Halle und dann plötzlich merken viele Leute so ein Gewässer kann schon ganz schön türkisch werden.
00:16:33: Ja
00:16:33: man hat so viele Faktoren die mit rein spielen also abländiger Wind kleine Kinder mit Schwimmflügeln auf Luftmatratze, so schnell kann man gar nicht gucken.
00:16:41: Und so eine Schwimm- flügel sind einfach auch schnell weggeflutscht wenn die Kinder ins Wasser fallen und die Eltern sitzen dann spannend am Strand.
00:16:48: also da kriegt man schonen
00:16:51: Muss man sich selbst mit dem Mauer an die eigene Nase fassen.
00:16:53: Man denkt, die sind im seichten Wasser vorne Planschen da rum und kommt aber ein anderes Kind dazu in einer Luftmatratze.
00:17:00: Man unterhält sich mit Freunden und sagt auch, das soll man natürlich nicht.
00:17:05: Aber manchmal ist mal abgelenkt und es kann sehr schnell gehen.
00:17:08: Wenn dann abländiger Wind ist und so erfasst die Kinder die Luftmatatratze, dann gehts schnell raus.
00:17:15: Und wenn das Kind ja nicht schwimmen kann ... Dann Panik schiebt, das ist meist die Ursache.
00:17:19: auch Panik in vielen Situationen, glaub ich.
00:17:21: Beide Seiten dann ja ... der auf der Luftmatratze ist und natürlich die Eltern am Strand weil machen wir uns nichts vor.
00:17:27: Die Schwimmqualität ist eine Kalastrophe mittlerweile also egal ob wer die kleinen Kinder oder Jugendlichen haben.
00:17:34: bei den Erwachsenern das ist schwierig.
00:17:37: Das
00:17:37: heißt also, die Leute schwimmen immer schlechter?
00:17:39: Oder muss man das ...
00:17:42: Ja, die Möglichkeiten werden ja auch immer weniger dass Leute wirklich schwimmen können.
00:17:47: Wasserflächen zum wirklichen Schwimmen lernen, Schwimmbäder ... wird ja immer weniger.
00:17:52: Es wird immer mehr geschlossen und nicht saniert.
00:17:56: Die Vereine werden größer, brauchen eigentlich immer mehr.
00:17:59: Da bedarf es da, die Grundschulen können's auch nicht abdecken.
00:18:03: Das ist schon eine große Baustelle und Herausforderung.
00:18:06: Was fordert so ein Geschäftsführer?
00:18:08: Weil du hast deine Verbindung in die Politik zu sagen.
00:18:12: Wir haben da ein Problem.
00:18:13: Genau, also das ist sozusagen unser Thema was wir täglich nahezu bei der Politik platzieren.
00:18:20: Ist das Thema Wasserflächen.
00:18:21: uns fehlen halt die Wasserfläche?
00:18:22: Sie werden immer weniger.
00:18:23: gleichzeitig jetzt wie als DLRG haben immer steigende Mitglieder zahlen weil immer mehr auch schwimmen lernen doch möchten was wir aber allein aufgrund der Wasservläche gar nicht sozusagen abbilden können in der Masse.
00:18:37: Das heißt, es gibt auch lange Wartelisten teilweise vor Ort.
00:18:40: Manchmal bis zu einem Jahr oder so ... dass natürlich total frustrierend für alle Beteiligten sind.
00:18:45: und wir sagen tatsächlich Schwimmen ist Daseinsvorsorge wie eine Grundfertigkeit, wie Lesen schreiben und rechnen.
00:18:53: Und das ist ne gesamtgesellschaftliche Aufgabe, dass wir genügend Wasserflächen im Land haben damit wir unsere Arbeit nachkommen können.
00:19:00: Deswegen ist die Sanierung von Schwimmbädern oder am allerersten Schritt Tatsächlich erst mal die Erfassung überhaupt des Zustandes der Schwimmbäder in Schleswig-Holstein.
00:19:13: Erstmal die Grundlage, die gibt es nämlich zurzeit noch nicht.
00:19:16: die letzte Auffassung über zehn Jahre alt und davon ableitend müssen wir tatsächlich auch sagen brauchen müssen noch über Neubauten sprechen und dann vielleicht auch bei keine Kommune sich das mehr mittlerweile selber zutrauten.
00:19:27: manchmal liegt mehr oder weniger Geld auf dem Tisch Aber keine Kommune möchte aufgrund der hohen Betreiberkosten das Geld nehmen, wenn das schon mal betreiben wird.
00:19:37: Weil es einfach zu teuer ist und darüber müssen wir sprechen wie das zu lösen ist über Zweckverwende oder Ähnlichem weil wir brauchen halt die Schwimmfläche.
00:19:45: Es gibt ja so Beispiel in Drelzow zum Beispiel hat man wieder ein Freibad saniert in Bürgerinitiative also wirklich faszinierend.
00:19:52: mit denen habe ich auch schon gesprochen mit den Küstenköppen die sich da wirklich engagiert haben.
00:19:56: Also wirklich Schapo dass sowas noch gibt Und dass das Engagement auch in so einem kleinen Dorf noch genügend vorhanden ist.
00:20:03: Man selbst merkt, es ist ja ein privaten Umfeld.
00:20:05: Das lässt sich immer mehr nach, muss man nur mal irgendwo in der Klassengruppe fragen wer kann mit anpacken?
00:20:09: Dann hörst du zwei Tage erst mal gar nix bis man dann mal irgendwie so droge Bärde auf den Plan ruft und sagt, wenn jetzt keiner kommt, lassen wir's ausfallen!
00:20:18: Deswegen ... Es ist eine tolle Geschichte und ich meine im Land zwischen den Meeren sollte das ja irgendwo mehr oder weniger sogar ein Grundrecht werden in Schleswig-Holstein können sollte.
00:20:28: Also mit den Energien, die wir hier produzieren auch.
00:20:31: Das heißt Windkraft, Strom sind ja auch die Betreiberkosten für Schwimmbäder mit Solar und Windkraft vielleicht auch bei uns in irgendeiner Art und Weise anders zu leiten und möglichst vielleicht auch optimal einzusetzen.
00:20:46: damit wird das vielleicht dass wir auch Schwimmbäder nutzen können.
00:20:51: Genau, und für uns geht es halt hauptsächlich immer diese Funktionsbäder.
00:20:54: Wir brauchen Sport- und Leerbecken.
00:20:57: Und wir sind natürlich weniger ... Dass wir sagen, wir brauchen gute Termen, wo man irgendwie für ... Termen braucht.
00:21:04: Auch?
00:21:04: Nee, das wird nicht
00:21:05: bezeichnet!
00:21:06: Das ist hier vor Ort ein Glücksprogramm.
00:21:08: Nein, wir haben ja die Wasserfläche vor Ort.
00:21:10: Die sind für uns überlebenswichtig.
00:21:11: Aber was wir brauchen, sind Funktionbecken, wo wir Schwimmunterricht machen können mit entsprechender Wassertiefe.
00:21:17: Und ja, die kosten einfach Geld.
00:21:19: Das muss uns das als Gesellschaft auch wert sein.
00:21:22: Wir sehen jetzt hundert Jahre DLRG und Ken, du bist noch nicht so lange dabei oder wirst dich mit der Geschichte der DLRJ nochmal eingängig beschäftigt haben?
00:21:33: Was hat dich da am meisten fasziniert an diesen hundert Jahren Vereinsgeschichte?
00:21:37: wenn du in die Chronik guckst und wir so sind blättern hier RSA-Historie?
00:21:43: Also tatsächlich ... Die Gründung selber, ne?
00:21:47: Weil wenn ich mir überlege... Also die DLRG wurde neunzehntzwölf gegründet und deswegen war es einen Unglück in Bins gab wo ein, sagen wir mal ein Dampfer umgeklippt ist.
00:21:59: Und sechzehn Menschen uns leben gekommen ist und die ganze Brücke war voller Menschen die die anderen nicht helfen konnten.
00:22:05: Die haben quasi gesehen, wie andere Leute, wie die Angehörigen ... Ja, weil sie sich ertrunken sind.
00:22:11: Weil keiner in der Lage war, andere Menschen aus Wasser zu retten, weil Sie selber nicht schwimmen können.
00:22:16: und dass das vor hundert Jahren noch so der Fall war, fand ich schon ziemlich erschreckend zeigt ja auch noch mal, wie die Bedeutung wichtig ist.
00:22:26: Dass es die DLG gegründet wurde ein Jahr später und uns jetzt als DLGSCHE SIEHORDSCHANN inzwischen seit neunzundzechsundzwanzig gibt Und wir feiern dieses Jahr tatsächlich an unser hundertjähriges Überlegungen
00:22:37: Also immer schon die Gesellschaft gewesen, die darauf hingewiesen hat.
00:22:41: Leute Wir müssen schwimmen können, wir müssen retten können und wir können nicht nur laufen lernen sondern sprechen lernen, sondern eben auch Schwimmen lernen.
00:22:51: Das ist übrigens wenn man glaubt der häufigste Unfalltod bei Kindern, glaube ich ist das Thema Ertrinken.
00:22:57: Also es ist tatsächlich nur nochmal klar zu machen welche Bedeutung das halt hat auch in der bis eines Jahr wird dass wir vor er trinken dass wir vor den Metriken retten, aber das andere ist natürlich auch unsere Aufklärungsarbeit.
00:23:12: Unsere Präventionsarbeit, die wir leisten können.
00:23:15: Wir leisten in die Implementierung der Schulen, die sich in den letzten Jahrzehnten alles entwickelt hat.
00:23:21: Dass es das gibt, ist super wichtig!
00:23:24: So ein ganz normaler Sommertag in den Anführungsstrichen.
00:23:29: Wie sieht so'n Dienst aus?
00:23:31: Du verabschiesst dich dann morgens von deiner Familie ...
00:23:33: Oder ich nehm sie mit, wie läuft
00:23:34: dem?
00:23:35: Genau!
00:23:35: Und dann geht's an den Strand und erzähl mal, wie läuft zum Tag ab?
00:23:38: Genau also meistens ... Also Dienstbeginn ist um zehn Uhr das heißt wir treffen uns in allerregend eine Viertelstunde vorher.
00:23:46: Dann gucken wir einmal wer es alles da.
00:23:49: Wer ist neu, wer ist schon etwas länger dabei?
00:23:52: Wichtig auch immer wie fühlt man sich gerade.
00:23:55: Es gibt natürlich auch immer ... Ich hab heute ein bisschen Kopfschmerzen.
00:23:58: Das spielt auch immer mit rein.
00:24:00: Genau dann teilen wir uns so langsam auf klar an die Stationen auf, setzen unsere Beach Flags, setzen fahne dass wir da sind und einsatzbereit sind machen das Boot klar besetzen hier nach dem die Außenstellen wenn wir voll besetzt sind Und dann teilen wir uns auf, auf die verschiedenen Stationen.
00:24:20: Funkgeräte müssen besetzt sein, Telefon muss besetzt werden weil wir uns mittlerweile auch morgens bei der Leitstelle-Dienstbereit melden sollte halt vorsandfähig.
00:24:30: was sein wo wir mit unserem Boot vielleicht schneller hinkommen als die anderen Helfer vor Ort und dann würden wir angerufen werden als First Responder quasi.
00:24:42: Und jeder von euch muss auch das Boot fahren können?
00:24:44: Nein.
00:24:45: Es gibt einen
00:24:47: Bootsführer, der hat eine extra Ausbildung.
00:24:49: Optimalerweise hat er ein DLRG-Bootsführerschein.
00:24:53: Da muss man tatsächlich sagen ... es ist eine Herausforderung die Leute zu animieren den zu machen und auch entsprechende Kurse zu finden.
00:25:01: aber das
00:25:02: ist das Ziel.
00:25:02: Weil er so schwer ist oder ...
00:25:04: Nee, weil es nicht so viele Angebote gibt.
00:25:07: Auch das ist ehrenamtlich.
00:25:09: Auch die Ausbildung zu diesen Fachqualifikationen findet in aller Regel ehrenabendlich statt und dann muss man immer eine Gliederung finden, die das gerade ausbildet mit ehrenamblichen Leuten.
00:25:20: und ja ... Das Grundumpaket muss dann passen.
00:25:25: Und ist man immer zu zweit auf dem Turm, oder?
00:25:27: Ja.
00:25:28: Das ist schon mal so eine Grundregel.
00:25:30: Genau du bist immer zu zwei damit einer helfen kann und einer dann Notruf setzen kann beziehungsweise den Wachleiter informieren kann damit der weitere Schritt Einleitet, genau.
00:25:42: Und welche Irrtümer von Badegästen begegnet ihr eigentlich regelmäßig?
00:25:46: Das sind so Dinge ...
00:25:48: Ja gefragt wird immer, wofür ist die Fahne denn da?
00:25:52: Dann ist unsere Einsatzfahne da, unser Adler und halt die getrennte rot-gelbe Fahnen.
00:25:59: Ich darf ja jetzt nicht baden, weil es ist ja ... Die Kombifahne bedeutet, wir sind im Einsatz.
00:26:05: Wir sind da!
00:26:07: Das bedeutet nicht, dass ihr nicht schwimmen dürft.
00:26:08: Also das übliche tatsächlich, was die Leute fragen und dann ist auch ganz oft ... wir sind da und passen schon auf.
00:26:17: Wir werden so gerne als Badeaufsicht verstanden.
00:26:20: Das sind wir aber nicht.
00:26:21: Wir haben wirklich für den Rettungsfall da.
00:26:25: Nicht dafür da, um zu gucken ob das Kind vorne
00:26:27: ...
00:26:29: Ihr seid keine Babysitter.
00:26:31: Nein,
00:26:32: tatsächlich
00:26:33: nicht!
00:26:33: Das ist ja auch der Wachtumus besetzt.
00:26:36: Jetzt gehe ich mal mit meinem Kumpel ein Bier trinken, weil Lisa ist im Wasser aber ... Genau.
00:26:41: Die sind ja da,
00:26:42: ne?
00:26:42: Wir verkaufen auch kein Eis oder Badetiere und so was.
00:26:45: Wir sind wirklich dafür da für den Rettungsfall.
00:26:48: Man sieht nicht nur wie bei Baywatch einfach nur gut aus ... So wieso!
00:26:54: Ja aber das ist ja schon ein ganz wichtiger Aspekt, dass es dann eben auch ernst genommen wird.
00:26:58: Dass die Leute dann eben sagen, ihr seid nicht dafür da auf die Kinder aufzupassen sondern ihr sollt einen Blick haben über die gesamte Badegesellschaft im Wasser und im Zweifel schnell zur Stelle sein, wenn jemand da in Not ist.
00:27:14: Wie äußern sich denn meistens diejenigen, die in Not sind?
00:27:19: Viele können auch gar nicht rufen, hab ich mal gelesen.
00:27:21: Man denkt immer, die fuchteln ganz wild mit den Armen rum und schreien laut um Hilfe so wie man es aus dem Film kennt.
00:27:26: Das ist aber gar nicht so ... Gefährlich wird das, wenn die Leute ruhig werden, wenn sie ihren Kopf nach hinten in den Nacken heben, wenn Sie versuchen, die Arme ein bisschen für den Auftrieb zur Seite zu strecken.
00:27:39: Da muss man tatsächlich einen Blick für bekommen, das ist Übung und deswegen führen wir die kleineren oder jüngeren auch schon so früh als Praktikanten mit dran, weil es ist ... Das Wasser zu scannen und wirklich zu gucken, ach guck mal der tüttelt da nicht nur rum sondern der hat jetzt ein Problem, dass sind die stillen und die unaufherlegen.
00:27:57: Wie muss ich mir das vorstellen?
00:27:58: Wenn ich in eine Notsituation gerate, sag einfach mal, ich gerade vielleicht in so einer Unterströmung oder wie auch immer dann werde ich ja rausgetrieben.
00:28:07: Die meisten reagieren darauf herpanisch und denken, ich komm mal weiter weg vom Ufer ab und will gegen anschwimmen.
00:28:14: Das ist aber meist nicht so schlau.
00:28:16: Nee
00:28:16: das ist total kräftig zährend tatsächlich auch nicht zielführend.
00:28:21: Aber die Ruhe dann bewahren ist natürlich eine Herausforderung.
00:28:25: Wir wissen selber wenn wir in Stresssituationen sind, reagieren wir ganz oft anders wie wir sollten.
00:28:30: Deswegen, erstes Prinzip ist tatsächlich einfach sich runterfahren und einmal tief durchatmen und ruhe.
00:28:35: Und dann auf den Rücken legen das es am Kräfte Spanzen sich ein bisschen raustreiben zu lassen bis die Strömung nicht mehr so stark ist und dann schräg ganz leicht gegen anschwimmen.
00:28:45: Dann ist der Weg zwar ein bisschen länger aber den schafft man.
00:28:49: Ja, ein ganz wichtiger Hinweis für alle die jetzt zuhören und vielleicht hier im Urlaub sind bei uns Und man hat so eine Situation geraten.
00:28:56: Zum Beispiel das mit der Rückenlage wusste ich jetzt auch nicht, also ... Das ist auch ne sehr wichtige Information.
00:29:01: Eine Herausforderung für sich selber?
00:29:02: Klar!
00:29:03: In dem Moment, wenn dann das Gehirn auf Panik umschaltet, jetzt zu sagen, oh, ich lege mich mal ganz entspannt nach hinten und treibe immer weiter vom Ufer ab.
00:29:12: Aber auf der anderen Seite zu wissen... Ich kann ja schon die ganze Strecke schwimmen, viele schwimmen mir irgendwie zur Badeinsel raus wieder zurück und es gibt kein Problem.
00:29:19: aber dann in der Panik sich völlig zu überfordern, zu schwimmen.
00:29:23: Panik, dann natürlich Schnappatmung.
00:29:25: Dann kommen ja superventilieren wahrscheinlich noch dazu solche Dinge.
00:29:30: Nun ist aber nicht nur die Nordsee oder die Ostsee haben wir gefahren, sondern wie wir gerade wieder gehört haben sind auch die Flüsse in ganz krasser Faktor, wo Leute sich überschätzen ... Wo sind da die Gefahren?
00:29:43: In den Flüssen vor allem?
00:29:45: In Flüssen hat man ganz oft eine Abbruchkante, also es geht ein kleines Stück flach rein und dann geht's auf einmal ziemlich tief.
00:29:52: Und in dem Punkt hat man viele Unterströmungen die so stark sind dass die einen einfach runterziehen.
00:29:58: Also da hat man tatsächlich in aller Regel auch keine Chance da irgendwie gegen anzukommen.
00:30:03: Die lassen eine noch erst mal unter Wasser.
00:30:05: oder muss man sich das vorstellen?
00:30:06: Man bleibt erstmal unter Wasser und wird mit der Strömung mitgezogen.
00:30:09: Das sind die Menschen Man auch nicht sofort, das dauert bis die wieder auftaucht.
00:30:14: Die bleiben zweifel noch irgendwo hängen, selbst wenn sie dann nicht mehr leben oder ... Ja.
00:30:19: Oh krass!
00:30:20: Das heißt, diese Treckerströmung ist gar nicht so ... Ich dachte der Erste, da sei eine Strömung, die einen unter Wasser zieht.
00:30:30: Aber das ist eher im Fluss der Fall?
00:30:32: Im Fluss ist es einfach schlimmer, weil man Fließgeschwindigkeiten hat.
00:30:35: Der Fluss hat Kurven und Steine.
00:30:39: Innen drin noch irgendwelche Hindernisse, die da drinnen sind.
00:30:43: Bäume, die irgendwann mal runtergesackt sind oder so ... Die haben in aller Regel ja auch eine Binnenschifffahrt also das kommt ja auch mit dazu.
00:30:51: Also so ne Unterströmung im Fluss ist deutlich gefährlich,
00:30:56: ja?
00:30:57: Entschließlich heute schon dementsprechend.
00:30:58: vor allem die Elbe ist bei uns das Thema.
00:31:01: Sonst ist es mit den Flüssen einigermaßen Begrenzte bei uns, die eine supergefährliche Strömung haben.
00:31:09: Und zudem kommt das auch die Flüsse weniger bewacht sind und mehr kleine Badesellen bieten als ein begrenzter Raum wie in Badesee oder an der Wachstation
00:31:21: am Meer.
00:31:22: Wie ist es mit Seen?
00:31:23: Da sind da Gefahren für die badenden?
00:31:27: Weniger die Strömung, sondern da ist es oft tatsächlich ... Die verschiedenen Temperaturschichten im Wasser.
00:31:34: Das oben fühlt sich das noch relativ warm an, weil die Sonne draufsteht.
00:31:38: Aber wenn man ein bisschen weiter runtergeht, dann ist es doch sehr, sehr kalt.
00:31:42: Wenn man aufgehitzt oder aufgeheizt vom Sonnenbaden reingeht, kann das einen schon kreislaufmäßig beansprüchen und auch in so Bagger sehen.
00:31:54: Oder so hat man ja immer ... Häufinger, dass irgendwelches Wurzelwerk oder ...
00:32:00: Die sind natürlich auch wahnsinnig
00:32:01: tief.
00:32:02: Baggersehen ist ja eine Wahnsinnig-Tiefe.
00:32:03: Es geht ja gerne mal dreißig Meter nach unten weg.
00:32:07: Was würdest du den Leuten raten?
00:32:08: Manche gehen ja auch gerne alleine morgens schwimmen.
00:32:13: Ich hab mal gesehen, es gibt jetzt diese Bojen, die man hinter sich herzieht, so aufgeblasene Aufblastbojen.
00:32:20: Manche sagen,
00:32:21: Quatsch,
00:32:22: brauche ich nicht!
00:32:22: Aber sowas kann ja schon ein Leben retten.
00:32:26: Absolut, also sie machen natürlich eine ganz große Sichtbarkeit.
00:32:29: Wir haben eben drüber gesprochen gerade bei uns in Sandbich dann, wenn die Triathleten anfangen zu trainieren und natürlich außerhalb der Badezone schwimmen damit sie einfach ihre Strecke schaffen.
00:32:39: für uns ist es total hilfreich, wenn Sie so ne Boje hinter sich her schwimmen lassen weil wir sie viel viel länger sehen können auch wenn das Wetter vielleicht nicht so gut ist.
00:32:48: Die sieht man einfach relativ lange, die hat man ganz gut.
00:32:52: Im Zweifelsfall, Sie sind ja aufgepustet.
00:32:55: Wenn man einen Krampf hat oder nicht mehr bei Kräften ist, hält man sich fest ... Sie sind kein Rettungsmittel, aber sie sind zumindest zur Überbrückung da, bis wir dann mit dem Boot dran gefahren sind und uns an Land holen können.
00:33:09: Herr Geschäftsführer!
00:33:10: Was muss denn alles finanziert werden?
00:33:12: Unterhalten werden bei der Elegierung Schisslich-Holstein?
00:33:15: Das wird auch eine ganze Menge sein, ne?
00:33:18: Tatsächlich ja.
00:33:19: Gibt's ja so klein Überblick, wie viele Boote und Gebäude usw.
00:33:26: Wir als Landesverband sind zuständig für die Ausbildung der Ausbilder vor Ort.
00:33:34: Also wir sorgen dafür dass der Bootsführer bei uns ausgebildet wird damit er auch vor Ort die Ausbildung vor Ort betreiben kann.
00:33:43: Und diese ganzen Themen müssen wir bei uns halt abbilden.
00:33:46: und von dem Hintergrund wurde bei uns auch schon vor vielen Jahren ein Gästehaus gegründet, weil das gesamte Wochenende sind wir über die nächsten drei Jahre glaube ich oder zwei Jahre schon jedes Wochenende komplett dicht mit Seminaren wo halt die ganzen ehrenamtlichen Übernachten Und während der Woche kommen dann Schulklassen zu uns.
00:34:06: Wir sind quasi im Schullandheim, sozusagen auch während der Woche ausgelastet zu sein.
00:34:11: Also das ist sozusagen einmal das Thema Gästehaus um überhaupt unsere Arbeit nachkommen zu können.
00:34:18: Dann haben wir natürlich weitere Themen die wir manchmal so untergehen, die aber für uns ganz ganz ganz gut auszeichnen.
00:34:25: Sehr
00:34:25: bildlich gesprochen wie die DLRG, sie gehen unter.
00:34:28: Ja,
00:34:29: die haben wir ...
00:34:31: Sie
00:34:31: haben einmal die Aufgabe, die wir in der Jugendarbeit und Jugendhilfe Arbeit machen.
00:34:37: Wir müssen nicht überlegen dass mehr als die Hälfte unserer Mitglieder sind unter sechsundzwanzig.
00:34:43: Das heißt wir bleiben immer und das ist das Tolle an dieser Organisation.
00:34:46: Immer ein junger Verein, immer einen junger Verband, deswegen auch immer wieder sich sich nie ausruhen kann, sondern immer neue Ideen automatisch in den Verein reinkommen.
00:34:57: Das heißt wir haben eine Jugend mit großer Jugendarbeit Wir haben ein Zeltlager am Bramsee mit tausend Kindern die wir einmal im Jahr machen und wir haben ne Landesmeisterschaft im Rettungssport Den wir machen Rettungssport auch ganz spannendes Thema Weil Rettungssport ist etwas, was auch junge Menschen bindet an die DLRG.
00:35:18: Weil das Thema Rettungssport ist jetzt gerade in Diskussion, ob es olympisch wird?
00:35:25: Erklär
00:35:26: mal kurz Rettungssport.
00:35:27: Was ist das für eine Disziplin jetzt, die man beispielsweise nennen kann?
00:35:31: Ja,
00:35:31: wenn wir aus einer Rettungspuppe quasi hinter sich her schleppen und sozusagen das alles auf Zeit, sozusagen Rettungen auf Zeit da gibt es gewisse Kombinationsübungen
00:35:41: usw.,
00:35:41: ich weiß natürlich... muss man schon richtig gut erschwimmer sein.
00:35:45: Aber es kommt sozusagen nicht auf die kleinste, feinste Technik an weil man da tatsächlich jetzt auch gerade das Thema Retten im Vordergrund halt auch schlägt und wir als Deutschland sind im Hallenbereich hier mit Weltspitze und die Australier sind Weltspitze was draußen im Meer an den Wellen anbelangt.
00:36:05: Deswegen ist gerade das Thema Rettungssport für uns auch ein ganz wichtiges Thema.
00:36:09: Aber eine Sache muss ich noch erwähnen, weil es einfach für uns halt immer mehr zunimmt als relevantes Thema ... Auch an Anforderungen, die in uns gestellt werden, ist im Bereich des Katastrophenschutzes oder ich nenn's, ich gehe mal den Überbegriff im Bereich der Bevölkerungsschutze unter dem letztendlich Zivilschutz und Katastrofenschutz subsumiert sind.
00:36:31: vor dem Hintergrund ja auch der neuen Weltpolitischen Lage ist es so, dass wir auch im Bereich des Zivilschutzes immer mehr gefordert sind.
00:36:40: Das heißt, wir sitzen auch in der Taskforce vom Land Schleswig-Holstein im Bereich das Zivillschutz.
00:36:45: Wir unterstützen die Kampagne vom Land kommt klar SH weil wir natürlich sagen wie als Retter.
00:36:51: für uns ist natürlich gut wenn jeder so vorbereitet ist zu Hause wie er nur kann damit unsere Retter möglichst Luft haben ihrer eigentlichen Tätigkeit nachgehen zu können.
00:37:01: Ja, spannendes Thema.
00:37:02: Gerade dieser Katastrophenschutz und der Zusammenspiel von Berufsfeuerwehr, Bundeswehr ... Und dann eben den Ehrenamtlichen wird ja auch sehr hochgehalten und ist ja auch vernünftig.
00:37:14: Weil wer hilft der zivilen Bevölkerung im Falle eines Falles?
00:37:18: Das sind meist die Ehrenamtslichen, weil die es dann auch im Zweifel am besten können.
00:37:23: Genau, und wir müssen uns auch eine Situation vor Augen führen.
00:37:27: Im Krieg zwischen der Ukraine und Russland ist es so, dass Russland auch im Krieg schon Staudämme angegriffen hat mit dem Ergebnis von Riesenüberschwemmung.
00:37:39: Und das sind auch Situationen wo wenn wir jetzt sprechen über Schwimmfähigkeit dann denken wir natürlich einen ganz anderen Bilder die sich bei uns zum Kopf aufmachen.
00:37:48: aber Das sind mittlerweile auch Szenarien, die man jedenfalls – das gehört zur verantwortungsvollen Politik aber auch zu verantwortungspolen Gedanken, die sich eine Organisation machen muss natürlich.
00:38:01: Auch sich klar darüber zu sein, welchen Bereichen wir überall eigentlich gefordert sein könnten möglicherweise hoffentlich nie in der Zukunft?
00:38:09: Da ist es ja auch ganz gut, dass du dann aus deiner Historie heraus eben die Verbindung zur Politik hast.
00:38:14: Das kann für die DLRG nur nützlich sein, das ist auf jeden Fall sehr gut.
00:38:18: Kommen wir noch mal zu unseren Badegästen, da wir jetzt den Sommerjahr haben mit viel Hitze und bestes Strandwetter, um das nochmal zu klären.
00:38:27: Also rote Fahne am Strand heißt ja Badeverbot.
00:38:32: so heißt es eigentlich, so steht es ja auf eurer Informationstafel drauf.
00:38:37: Bleibt es trotzdem ein Gehboot?
00:38:39: Oder ist das so, wenn ich als Bremser geht jetzt hin und die Rote Fahne sagt, ich gehe trotzdem schwimmen.
00:38:46: Was habe ich da zu erwarten?
00:38:47: oder einen Amrapade-Gast, wenn nicht das trotzdem mache ... Ja
00:38:50: nix tatsächlich!
00:38:51: Also wir dürfen ja kein Verbot ausstellen und uns jetzt davor stellen sagen stopp halt du darfst jetzt nicht ins Wasser gehen.
00:39:00: Wir würden immer noch mal drauf hinweisen, wenn wir das sehen.
00:39:04: Aber die Situation ist tatsächlich so, in dem Moment wo die rote Fahne weht geht keiner von uns mehr aufs Wasser oder ins Wasser.
00:39:11: Weil es auch für uns als Helfer Lebensgefahr bedeuten würde?
00:39:14: Ja
00:39:14: also das macht ihr denn auch wirklich nicht!
00:39:16: Ja okay also das heißt ich hätte ja sonst gesagt gut der müsste dann den Rettungseinsatz aus eigener Tasche bezahlen aber das ist allein schon aus Versicherungsgründen wahrscheinlich gar nicht möglich, sondern dann heißt es einfach rote Fahne.
00:39:28: Heißt rote Farne für alle auch vor euch und das heißt dann muss derjenige die jenige zu
00:39:32: sehen, dass sie klarkommen.
00:39:34: Also wir gucken da nicht weg, wir drehen uns nicht weg.
00:39:36: also wir würden natürlich immer den Notruf wählen aber von uns würde keiner ins Wasser gehen oder aufs Wasser.
00:39:41: Guck mal, für alle Zuhörende eine ganz spannende Sache!
00:39:45: Da auch nochmal drüber nachzudenken selbst wenn die DLEG den Wachtturm besetzt hat.
00:39:49: Und die rote Fahne eben dort flattert.
00:39:52: Leute, denkt dran von der Dialege ab, dir keine Hilfe zu erwarten.
00:39:55: und der Notruf oder in der notgerufenen, die brauchen ihre Zeit.
00:40:00: Da kann es natürlich dann auch schon zu spät sein.
00:40:05: Was wünscht ihr euch denn für den Verein?
00:40:07: Für die nächsten hundert Jahre?
00:40:10: fangen wir mal mit dir an kennen.
00:40:11: Gibt es da so Dinge, die du dir speziell von der Politik vom Verein selbst, von den Mitgliedern.
00:40:18: Was wünscht ihr?
00:40:20: Ich würde mir wünschen dass wir mit einer maximalen Entfernung von ungefähr zwanzig Kilometern oder alle in Schleswig-Holstein einen Schwimmbad zur Verfügung haben.
00:40:33: In einem Schwimmfläche wo man schwimmen lernen kann.
00:40:37: das muss einfach und es bleibt unsere wichtigste Aufgabe.
00:40:43: Und du?
00:40:43: Sandra schießt sich da natürlich an.
00:40:45: Also absolut, weil wir gerade mit der Förderlandherme immer wieder das Thema haben, dass unsere Kommune sich das nicht leisten kann.
00:40:53: Wir sitzen da immer so ein bisschen auf dem Vulkan und wissen nie ist unser Trainingszentrum in den nächsten Jahren überhaupt noch gesichert.
00:41:01: Das würde auch Konsequenzen für uns als Gliederung bedeuten.
00:41:06: Das ist das eine, dass wir unsere Wasserschlächen erhalten und optimalerweise noch ausbauen können Und ... dass wir vielleicht mehr gesehen werden auch.
00:41:16: Ich glaub, wir wären ganz viel als selbstverständlich angesehen und ich würd mir da so ein bisschen die Sensibilität wünschen, wie es tatsächlich komplett ehrenamtlich machen, auch so einen Tag an der Wache.
00:41:28: Wir kriegen eine Aufwandsentschädigung aber wir machen's ehrenabendlich in unserer Freizeit viele nehmen sich Urlaub dafür.
00:41:35: Und das ist einfach ein bisschen mehr gewertschätzt wird und anerkannt wird.
00:41:39: Das würde ich mir wünscht ja.
00:41:41: Wenn Sandra sagt Aufwandsentschädigung nur, dass man ein Gefühl dafür bekommt, sprechen wir von ungefähr so acht oder zehn Euro am Tag.
00:41:47: Also, man kann sich auch in Eis ... Man kauft sich ein Eis und eine Pommes ...
00:41:51: Und dann wird's schon knapp!
00:41:52: Dann aber auch nicht mit Mayo und Ketchup.
00:41:56: Ja, find ich total wichtig.
00:41:59: Vor allem finde ich es immer ganz wichtig vielleicht das Bewusstsein zu schärfen wie du es ja gerade gesagt hast, dass die Leute sich daran bewusst sein sollen, dass ihr das ehrenamtlich macht.
00:42:08: Und ich glaube, wenn man sagen würde so die Strand-Nutzungsgebühr zum Teil zumindest.
00:42:13: Wenn die Leute wüssten das ist auch für meine Sicherheit und es auch über die DLRG ein Teil davon wäre eine andere Einstellung als wenn sie jetzt einfach nur immer für die Kommune wären.
00:42:24: Man dann sagen würde Mensch also das zahle ich aber gerne für die Sicherheit von Leib und Leben hier am Strand.
00:42:31: Genau da gehört aber tatsächlich muss man auch ehrlicherweise dazu natürlich dass unser zentraler Wasserrettungsdienst Küste, das sind sozusagen unsere Rettungsschimmer die wir Zentralen auch an die Küstenstation senden.
00:42:44: Natürlich auch aus den Kommunen bezahlt werden.
00:42:47: also sprich wenn Wenn eine Station, sagen wir mal, zwanzig Rettungsschimmer braucht.
00:42:53: Dann werden die über einen Pool dahin verteilt und es muss natürlich dort auch entsprechend das Material davor ein Ort sein.
00:42:58: Es muss die Unterkunft gesichert sein.
00:43:01: Und da unterstützt natürlich die Kommune in den Bereichen was sie sozusagen machen kann.
00:43:06: Aber dann gehört's auch dazu ... Ein großer Punkt wenn wir sagen uns vielen Rettungsschimmer ist das Thema Unterkünft vor Ort.
00:43:13: Das heißt an Unterstationen wo wir neue Unterküfte haben oder relativ neue, vielleicht auch nur mit Zwei-Mann-Zimmern oder so.
00:43:23: Oder zwei Frauenzimmern
00:43:26: ist auf jeden
00:43:28: Fall viel attraktiver und wir merken in den Zahlen dass diese Stationen kaum Probleme haben besetzt zu sein im Sommer und die Kommunen die sozusagen ihre Unterkünfte quasi faktisch gar nicht investieren immer mehr Schwierigkeiten haben überhaupt Rettungsschwimmer zu bekommen mit dem Ergebnis das wir sozusagen dann an manche station natürlich Irgendwann keine Rettung mehr stehen können.
00:43:51: Und dann hat man einen unbewachten Badestrand, was natürlich für eine Kommune und eine Touristik-Region viele Touristikerregionen die wir haben natürlich wirklich fatal ist weil das auch ein Aussehen geschildet ist für eine touristische Region an der Ost- und Westküste.
00:44:08: Vielleicht kann man ja auch mittlerweile eine hohe Qualität, da gibt es schon Container, die man schön gestalten kann und vielleicht auch an den Plätzen wo es dann eben keine Unterkünfte gibt zumindest kurzfristig Lösungen schaffen um vielleicht da auch und ich kann mal wieder abbauen wenn wir noch wieder weg das ist ja vielleicht auch ne Idee.
00:44:26: Ich danke euch ganz herzlich, dass es euch gibt.
00:44:29: In dem Fall natürlich erst mal Sandra und dich auch kennen, weil du musst den Laden zusammenhalten.
00:44:34: Und danke für deinen Einsatz auf das es die DLRG in Schleswig-Holstein weit mehr als weitere hundert Jahre gibt.
00:44:41: Auf das möglichst wenig Meldung folgen, dass Menschen im Wasser ums Leben gekommen sind.
00:44:46: Daran arbeitet ihr ja tagtäglich.
00:44:48: und einen herzlichen Gruß an alle Retter in Schlecht-Sich-Hollstein, die sich für die DLRG einsetzen.
00:44:52: Aber natürlich auch an alle Spender Und auch eine ganz liebe Aufforderung, immer gerne spenden.
00:44:58: Vielen Dank an dich, dass du das Thema aufgegriffen hast und vielen Dank auch an die Kollegen von RSH, die uns immer wieder nachfragen und damit auch wir Möglichkeit haben Präventionsarbeit über die Medien machen zu
00:45:10: können.
00:45:11: Sehr gerne!
00:45:11: Denn zusammen sind wir
00:45:13: Schleswig-Holstein.
00:45:19: Von und mit Frank Bremser.
00:45:21: Redaktion Fabian Peder, eine Produktion von Regiocast, deutsches Radiounternehmen.
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